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Der Virtual Classroom in Essen – hier werden Events der FOM Hochschule gestreamt.

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Europas Hochschullandschaft neu gedacht: Wie die FOM mit Hightech-Studios die Live-Lehre revolutionierte

Kameras an, Mikrofone auf und schon wird aus einem Studio ein Hörsaal für ganz Deutschland. Seit fünf Jahren eröffnet das Digitale Live-Studium der FOM eine neue Welt des Studierens: live, interaktiv und flexibel mit dem Beruf vereinbar. Was 2021 mit vier Studios begann, ist heute ein bundesweit etabliertes Lehrkonzept mit extern bestätigter Premium-Qualität.

„3, 2, 1 – ready for take-off.“ Zum Semesterauftakt leuchten im großen Virtual Classroom der FOM Hochschule in Essen die Kameras auf. In der Regie werden Bild, Ton und digitale Inhalte gesteuert. Auf den Monitoren erscheinen Studierende aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Sie sitzen in Berlin, Madrid, in den USA oder im Inselparadies auf Hawaii. Zu Hause, im Büro oder unterwegs. Und doch sind alle gemeinsam in einer digitalen Veranstaltung.

Ein Hörsaal, der überall entsteht

Lehrende der FOM begrüßen die Erstsemester, geben Informationen und sprechen einzelne Studierende direkt an. Fragen werden gestellt, Wortmeldungen eingebunden, Diskussionen beginnen. Der Hörsaal hat keine festen Wände mehr. Er entsteht dort, wo sich Studierende zuschalten.

Genau das macht das Digitale Live-Studium der FOM besonders: Es ist keine aufgezeichnete Vorlesung und keine gewöhnliche Videokonferenz. Die Veranstaltungen finden live statt, zu festen Zeiten und mit direkter Interaktion. Professionelle Studiotechnik und persönliche Hochschullehre werden zu einer eigenen digitalen Lernwelt.

Der Virtual Classroom bietet beste Rahmenbedingungen für Austausch und Diskussionen. (Foto: Jacqueline Wardeski/FOM Hochschule)

Aus der Premiere wird ein Erfolgsmodell

Als das Digitale Live-Studium zum Wintersemester 2021 startete, war vieles neu. Vier Studios, 159 Lehrveranstaltungen, elf Lehrende und rund 600 Teilnehmende bildeten den Anfang. Die FOM betrat damit Neuland.

Fünf Jahre später ist aus der Premiere ein bundesweites Lehrmodell geworden. Heute verfügt die FOM über ein Netz aus 120 Lehr- und Pop-up-Studios – von Hamburg bis München und von Aachen bis Berlin. Mehr als 12.000 Studierende gibt es inzwischen im Digitalen Live-Studium. Bis zum Sommersemester 2026 fanden mehr als 8.000 virtuelle Lehrveranstaltungen mit über 500 Lehrenden statt.

Wissenschaft, Interaktion und Didaktik

„In den vergangenen fünf Jahren haben wir das Digitale Live-Studium kontinuierlich weiterentwickelt. Aus einem neuen Studienmodell ist ein etabliertes Lehrkonzept entstanden, das wissenschaftlichen Anspruch, persönliche Interaktion und digitale Didaktik konsequent als eine Einheit versteht“, sagt FOM Gründer Klaus Dieter Braun.

Die bundesweite Studioinfrastruktur bringt die Lehrenden näher an ihren Arbeits- und Wohnort. Gleichzeitig können Studierende unabhängig von ihrem Standort live teilnehmen. So wächst aus vielen einzelnen Orten ein gemeinsamer virtueller Hörsaal.

Hinter den Kulissen des Hörsaals

Die Bilder liefern hochauflösende Kameras. Greenscreen-Technologie verwandelt einen grünen Raum in eine digitale Studioumgebung. Präsentationen, Grafiken und weitere Inhalte werden direkt eingebunden. Interaktive Flächen ermöglichen es den Lehrenden, Inhalte zu erklären und gemeinsam mit den Studierenden zu bearbeiten. Doch die Technik allein macht noch keine gute Lehre.

Ein grüner Raum wird zu einer digitalen Studioumgebung. (Foto: FOM Hochschule)

Moderne Technik ist nur die Grundlage

Im großen Virtual Classroom arbeitet das Studioteam hinter den Kulissen daran, dass Bild, Ton und Einspielungen reibungslos funktionieren. Im regulären Lehrbetrieb bedienen die Lehrenden die Studiotechnik am jeweiligen Hochschulzentrum selbständig. Sie werden dafür technisch und didaktisch qualifiziert und lernen, wie sie auch im virtuellen Raum Nähe schaffen, Diskussionen anregen und Studierende aktiv in die Veranstaltung einbinden.

„Moderne Technik ist nur die Grundlage. Die besondere Qualität des Digitalen Live-Studiums entsteht durch das Zusammenspiel von professioneller Studioumgebung, interaktiver Lehre, qualifizierten Lehrenden und verlässlicher Betreuung“, sagt Prof. Dr. Henrik Dindas, Wissenschaftlicher Gesamtstudienleiter Digitales Live-Studium an der FOM Hochschule.

Einheitliche Abläufe und eine systematische Qualitätssicherung sorgen dafür, dass die Lehrveranstaltungen bundesweit unter vergleichbaren Bedingungen stattfinden. So wird aus moderner Broadcast-Technik ein verlässliches Lehrkonzept.

Hinter den Kulissen befindet sich die Regie mit modernster Technik. (Foto: FOM Hochschule)

Wo ein Netz ist, ist die Hochschule

Schon zum Start des Digitalen Live-Studiums brachte FOM Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier die Idee auf den Punkt: „Überall, wo Sie ein Netz haben, ist auch Ihre Hochschule.“

Das gilt auch fünf Jahre später. Die ortsunabhängige Teilnahme erleichtert es Studierenden, Beruf, Studium und private Verpflichtungen miteinander zu verbinden. Lange Anfahrtswege entfallen. Die Lehrveranstaltungen bleiben dennoch verbindlich: Sie finden live und zu festen Zeiten statt. Lehrende und Studierende sehen und hören sich, diskutieren miteinander und arbeiten gemeinsam an Aufgaben.

Flexibilität mit Struktur

Aufzeichnungen, Lernvideos, Podcasts und weitere digitale Materialien unterstützen zusätzlich bei der Vor- und Nachbereitung. Lehrende und die Studienberatung der FOM stehen begleitend für individuelle Fragen zum Studium zur Verfügung. Damit bietet die FOM nicht einfach nur mehr Flexibilität. Sie verbindet Flexibilität mit Struktur, persönliche Betreuung mit digitaler Kommunikation und akademische Qualität mit den Anforderungen des Berufslebens.

Technik ist nur Grundlage für gute digitale Lehre. (Foto: FOM Hochschule)

Premium-Qualität für die digitale Lehre

Dass dieses Gesamtkonzept funktioniert, hat auch die FIBAA bestätigt. Sie prüfte die digitale Lehre der FOM anhand von 23 Kriterien aus den Bereichen Strategie, Personal, Technik, Didaktik und Qualitätssicherung.

In 21 Kriterien übertraf die Hochschule die Qualitätsanforderungen. Das Siegel „Excellence in Digital Education“ wurde ohne Auflagen in der Kategorie „Premium“ verliehen. Es gilt bis November 2029 für alle mehr als 60 Bachelor- und Master-Studiengänge der FOM.

Aus einer Premiere wird ein Standard

Vor fünf Jahren hieß es zum ersten Mal: „3, 2, 1 – ready for take-off.“ Heute ist das Digitale Live-Studium fest in der FOM verankert. Aus vier Studios ist ein bundesweites Netzwerk geworden. Aus einer Premiere ein Qualitätsstandard. Und sobald zum Start ins neue Semester wieder der Countdown läuft, beginnt für jemanden – in Deutschland oder wo auch immer der persönliche Hörsaal gerade ist – ein neuer Lebensabschnitt und damit eine neue Art zu studieren.

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