Direkt zum Inhalt springen
FOM Professorin Susanne Frewer-Graumann wurde in das Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) gewählt. (Foto: privat; Bearbeitung: Dean Lindner/FOM)

News —

Engagement für gelingendes Altern: FOM Professorin Frewer-Graumann in DGGG-Präsidium gewählt

Wie können ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt leben und wie muss Versorgung dafür gestaltet sein? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Prof. Dr. Susanne Frewer-Graumann seit vielen Jahren in Forschung und Lehre. Nun bringt die FOM Professorin ihre Expertise auch in das Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) ein.

FOM Professorin Susanne Frewer-Graumann vom FOM Hochschulzentrum Münster wurde in das Präsidium der DGGG gewählt, dem sie als einzige Vertreterin einer Fachhochschule angehört. Dort bringt sie insbesondere ihre Expertise rund um Versorgungsstrukturen für ältere Menschen sowie die interprofessionelle und interdisziplinäre Zusammenarbeit ein. Zugleich übernimmt sie den Vorsitz der Sektion IV „Soziale Gerontologie und Altenarbeit“.

Versorgung im Alter gut gestalten

Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Frage, wie ältere und hochaltrige Menschen möglichst selbstbestimmt leben und gesellschaftlich teilhaben können. Ein wichtiger Schwerpunkt ist dabei das sogenannte „Ageing in Place“ – also die Möglichkeit, auch im höheren Alter möglichst lange im vertrauten Lebensumfeld zu bleiben. Dafür braucht es passende Versorgungsstrukturen und eine gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren im Gesundheits- und Sozialwesen.

Wissenschaft und Praxis verbinden

„Gerontologie lebt für mich von unterschiedlichen Perspektiven, vom interdisziplinären Austausch und insbesondere von der Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis“, sagt FOM Professorin Susanne Frewer-Graumann. Genau diese Verbindung prägt auch ihre Arbeit an der FOM: Viele ihrer Studierenden sind selbst im Gesundheits- und Sozialwesen tätig und bringen aktuelle Erfahrungen aus der Praxis mit.

Auch gesellschaftliche Teilhabe und generationenübergreifende Verantwortung spielen für Frewer-Graumann eine wichtige Rolle. Gerade bei Fragen rund um Versorgung und soziale Sicherung gehe es darum, unterschiedliche Generationen nicht gegeneinander auszuspielen, sondern gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Impulse für die FOM

Für die FOM eröffnet die Wahl neue Möglichkeiten der wissenschaftlichen Vernetzung. Aktuelle gerontologische Diskurse und Forschungsergebnisse können noch stärker in Forschung und Lehre einfließen. Gleichzeitig entstehen neue Anknüpfungspunkte für fachlichen Austausch, Kooperationen und gemeinsame Forschungsaktivitäten.

Kontakt